GalCap erwirbt Wohnobjekt in Wien für offenen Immobilienfonds

GalCap Europe, der auf Österreich und die mitteleuropäischen Nachbarländer spezialisierte Immobilien-Asset- und Investmentmanager, hat den Kaufvertrag für das Wohnprojekt „Pohlgasse 26“ in Wien unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 28,65 Millionen Euro. Verkäufer sind die UBM Development AG, ein börsennotierter und international tätiger Immobilienentwickler, und eine Wiener Investorengruppe, vertreten durch INVESTER United Benefits. Das Objekt „Pohlgasse 26“ ist das Startobjekt des offenen Immobilien-Spezialfonds „GalCap – Austria Immobilien I“, der von Institutional Investment Partners (2IP) aufgelegt wurde und sich an institutionelle Investoren richtet.

Das Wohngebäude mit insgesamt 121 freifinanzierten Mietwohnungen mit hochwertiger Ausstattung und flächeneffizienten Grundrissen, 46 Tiefgaragenstellplätzen sowie einem Supermarkt im Erdgeschoss – der bereits langfristig an die Rewe Gruppe vermietet ist – befindet sich seit Herbst 2019 im Bau. Die Fertigstellung ist im vierten Quartal 2021 geplant. Die Projektliegenschaft umfasst insgesamt knapp 7.000 m² vermietbare Fläche und befindet sich inmitten des traditionellen Wiener Wohnbezirks Meidling.

„Das erste Objekt für den Immobilien-Spezialfonds passt hervorragend in die klare Investmentstrategie“, sagt Marco Kohla, Managing Partner von GalCap Europe. „Es handelt sich um ein Neubauprojekt der renommierten Projektentwickler UBM und INVESTER mit exzellenten Grundrissen und hoher Ausführungsqualität. Der urbane Standort im 12. Wiener Gemeindebezirk verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Ein weiterer Pluspunkt: Der zur Rewe Gruppe gehörende Mieter „Merkur“ im Erdgeschoss ist bereits für zehn Jahre gesichert.“ Die Übernahme des Objekts erfolgt nach der Fertigstellung, d.h. es besteht kein Risiko durch Forward Funding.

Weitere Ankäufe für das Portfolio des „GalCap – Austria Immobilien I“ befinden sich bereits in Exklusivität. 2IP und GalCap verfolgen mit dem Investmentvehikel nach deutschem KAGB eine defensive Investmentstrategie am österreichischen Immobilienmarkt. Die Kombination einer Mehrzahl von kleineren, zentral gelegenen Wohnimmobilien mit einem – gerechnet am Gesamtvolumen – prozentual geringeren Anteil an mittelgroßen Büroobjekten in etablierten Lagen strebt eine laufende Ausschüttung von rund vier Prozent jährlich an. Mindestens 50 Prozent des Fondsvolumens sollen in der dynamisch wachsenden Hauptstadt Wien investiert werden, ergänzend können Objekte in den Ballungszentren Graz, Linz und Salzburg erworben werden. Der Fokus liegt auf hochwertigen Immobilien an urbanen Mikrostandorten, die eine nachhaltige Vermietbarkeit sicherstellen.

Quelle: DEAL Magazin, 04.03.2020